FAQ - Die häufigsten Fragen rund um das Thema Feuerwerk

* Darf ein Feuerwerk zu jeder Jahres- und Tageszeit abgebrannt werden?

Grundsätzlich NEIN. In den Monaten Mai, Juni, Juli und August darf ein Feuerwerk bis 23.00 Uhr abgebrannt werden.

Während der restlichen mitteleuropäischen Sommerzeit dürfen Feuerwerke bis 22.30 Uhr abgebrannt werden. In der übrigen Jahreszeit bis 22.00 Uhr. Abweichungen hiervon sind entsprechend lokaler Ortssatzungen teilweise gegeben.  Kostenpflichtige Ausnahmegenehmigungen sind jedoch möglich.

Feuerwerke mit sogenannten Tagslichtbomben sind auch während der normalen Tageszeit realisierbar.

 

* Dürfen Feuerwerke überall abgebrannt werden?

Grundsätzlich NEIN. Ortssatzungen und Landesverordnungen, sowie das Sprenggesetz mit den dazu gehörigen Verordnungen regeln die Möglichkeiten. In etlichen Ortsschaften gilt auch ein absolutes Abbrennverbot z.B. in der Nähe von  besonders brandgefährdeten Objekten (Altstadt). Auch sind etliche Gemeinden inzwischen dazu übergegangen, Feuerwerke aus privaten Anlässen mittels Ortssatzung grundsätzlich zu verbieten.

Das Gleiche gilt auch bei der Möglichkeit einer Waldbrandgefahr entsprechend der ausgerufenen Gefahrenstufe.

Außerdem ist immer die Einwilligung des jeweiligen Besitzers oder Pächters des Grundstückes ein zu holen. Dies gilt auch bei öffentlichen Wegen und Plätzen.

Weiterhin muss der erforderliche Sicherheitsabstand zu den Zuschauern und zu besonders brandgefährdeten Objekten eingehalten werden können. Bei Feuerwerken der Kategorie 2 (Silvesterfeuerwerke) ist der Mindestabstand entsprechend den Angaben des Herstellers ein zu halten, er beträgt in der Regel zwischen 8 und 20 Meter.  Für Großfeuerwerke ist der Sicherheitsabstand Kaliber- und Schusshöhen abhängig. Welcher das im Einzelfall ist, sagt Ihnen Ihr Pyrotechniker Ihres Vertrauens.

 

* Kann ein Feuerwerk auch auf begrenztem Raum geschossen werden

Grundsätzlich ja. Hier werden von dem Pyrotechniker sogenannte Bühneneffekte der Kategorie T1 und T 2 verwendet die auch bei engen Örtlichkeiten noch ein eindrucksvolles Feuerwerk ermöglichen. Alternativ greift auch er auf Effekte der Kategorie 2 zurück, die bereits ab 8 m Sicherheitsabstand geschossen werden dürfen.

 

* Kann ein Feuerwerk bei allen Witterungsverhältnissen stattfinden?

NEIN, kann es nicht. Bei Gewitter oder Sturm ist ein Feuerwerk nicht zulässig. Bei Regen oder Schneefall werden von dem Pyrotechniker die Effekte mit wasserfester Folie abgedeckt und können gezündet werden. Jedoch muss bei erhöhter Luftfeuchtigkeit auch mit starker Rauchentwicklung gerechnet werden, die die Schönheit eines Feuerwerks beeinträchtigen kann.

Hier entscheidet der Pyrotechniker, ob es Sinn macht das Feuerwerk zu starten.

 

 * Kann ein Feuerwerk auch in Innenräumen veranstaltet werden?

Grundsätzlich ja. Auch hier verwendet der Pyrotechniker Bühneneffekte der Kategorie T 1. Die Kategorie T 2 wird seltener eingesetzt, da hier die Schusshöhen oftmals zu hoch sind. Von Lichtbildern bis zum raumfüllenden Feuerwerk in großen Hallen ist auch hier sehr vieles machbar. Unter Umständen ist  jedoch eine behördliche Ausnahmegenehmigung erforderlich.

Grundsätzlich gilt zu beachten, dass alle pyrotechnischen Effekte eine gewisse Rauchentwicklung beinhalten. Wo ein Rauch- oder Feuermelder installiert ist, ist auch die Feuerwehr nicht weit.

 

* Welchen Zeitvorlauf muss ich berücksichtigen, wenn ich ein Feuerwerk in  Auftrag geben will?

Ihr Auftrag sollte spätestens drei Wochen vor dem geplanten Termin bei uns eingehen. Bei Abbrandplätzen in der Nähe von Schifffahrtsstraßen, Autobahnen oder Bahnlinien benötigen wir für das Anmeldeverfahren mindestens 5 Wochen.

Grundsätzlich ist es uns auch möglich, kurzfristig noch ein Feuerwerk an zu melden. In diesem Fall ist von Seiten der zuständigen Behörde jedoch eine in der Regel kostenpflichtige Ausnahmegenehmigung erforderlich, für die es keinen Rechtsanspruch gibt.

 

* Muss ich ein Feuerwerk genehmigen lassen ?

Grundsätzlich kann  jeder aus gegebenem Anlass ein Feuerwerk der Kategorie 2 (Silvesterfeuerwerk) abbrennen.

Nicht nur an Silvester, sondern auch das ganze Jahr über. Allerdings benötigt er dazu eine behördliche Ausnahmeerlaubnis, die in der Regel beim örtlich zuständigen Ordnungsamt beantragt werden kann. Da er jedoch keinen Rechtsanspruch auf eine derartige Ausnahmegenehmigung hat, verweigern viele Gemeinden auch aus Sicherheitsgründen die Ausnahmegenehmigung für den Privatmann. Und ein Feuerwerk ohne Ausnahmegenehmigung ab zu brennen, kann bis zu 50.000,-- € Strafe kosten. Von nicht abgedeckten Schäden abgesehen.

Sicherer ist es in jedem Fall, einen professionellen Pyrotechniker mit der Durchführung eines Feuerwerkes zu beauftragen.

Firmen für Pyrotechnik benötigen grundsätzlich keine Ausnahmegenehmigung, sondern haben eine generelle behördliche Erlaubnis. Feuerwerke müssen lediglich angezeigt und ggf. mit den zuständigen Stellen abgestimmt werden. Dies gilt natürlich auch für die professionelleren Feuerwerke der Kategorie 3 und 4.

Eine Ausnahme bilden Indoor-Feuerwerke z.B. für Bühnenshows. Hier ist in jedem Fall eine behördliche Genehmigung nach dem Versammlungsstättengesetz erforderlich.

Neben einem Dienstleistungsvertrag mit dem Auftraggeber benötigen wir noch die schriftliche Einwilligung des Grundstückseigentümers oder Pächters und die spätere Kenntnisnahme der Gemeinde. Hier werden in der Regel auch die Feuerwehr und die Polizei mit eingebunden.

 

* Was kostet ein professionelles Feuerwerk?

Ein Feuerwerk ist ein individuell auf die Wünsche des Kunden und den gegebenen Möglichkeiten zugeschnittenes Gesamtwerk.

So individuell das Feuerwerk ist, so unterschiedlich sind die Kosten dafür. Art und Umfang, Anlass und Dauer sind bestimmende Faktoren für den Preis. Natürlich wird sich jeder Pyrotechniker nach den Wünschen und Möglichkeiten seines Kunden richten und ein maßgeschneidertes Produkt entwerfen. sound & lighttec legt großen Wert darauf, seine Kunden ausgiebig vorab zu beraten (auch bei Ihnen zu Hause) und alle Möglichkeiten für Sie auszuloten. Wir garantieren Ihnen ein optimales Preis/Leistungsverhältnis.

Ein Feuerwerk, das Sie bei einem Pyrotechniker in Auftrag geben ist kein Supermarktartikel, sondern eine Mischung aus Qualitätsprodukten, Handwerkskunst und künstlerischer Leistung. Ein nur für Sie komponiertes Erlebnis der Sinne.

Auf unserer Website finden Sie exemplarische Beispiele für die unterschiedlichsten Anlässe.

 

Zu den von uns angebotenen Preisen können unter Umständen noch weitere Kosten hinzu kommen.

Dies ist abhängig von etwaigen behördlichen Auflagen, wie z.B. Kosten für einen Feuerwehreinsatz, Absperrung von öffentlichen Wegen, Verkehrsregelungen durch die Polizei , behördliche Gebühren für Ausnahmeerlaubnisse und ähnliches.

 

* Vergleichsangebote

Ein Preis/Leistungsvergleich wie im Supermarkt ist bei seriösen Feuerwerksangeboten kaum möglich. Selbst bei unseren eigenen, exemplarischen Angeboten gibt es zahlreiche Variationsmöglichkeiten, die letztendlich den Preis bestimmen. Auch Angaben über Kaliber, Stückzahl, Schussanzahl, Schusshöhe u.a. sind nur Anhaltspunkte und kaum vergleichbar, da es hier auch auf die Qualität  und den Preis der einzelnen Effekte ankommt. Letztendlich bestimmt die künstlerische Gestaltung und Komposition der Effekte die Qualität eines Feuerwerks.

Wenn Sie vergleichen möchten achten Sie auf die Seriosität des Anbieters, auf den Umfang seiner Dienstleistungen, auf namhafte Hersteller der angebotenen Produkte. Wir verwenden z.B. ausschließlich pyrotechnische Produkte der Firmen Nico-Lünig (Wuppertal) und Blackboxx (Marienberg). Kauf und Vergabe eines Feuerwerkes ist Vertrauenssache.

 

* Welche Dienstleistungen sollten in dem Angebot beinhaltet sein?

Wir wissen nicht, wie umfangreich die Serviceangebote unserer Mitbewerber sind.

 

Bei uns sind folgende Leistungen im Angebotspreis eingeschlossen:

  • Ausführliche -auch mehrfache-  Beratung, auch bei Ihnen zu Hause
  • Vorstellung der möglichen Effekte
  • Besichtigung des vorgesehenen Abbrandplatzes, auch gerne gemeinsam mit Ihnen
  • Erstellen von Fotos von dem vorgesehenen Abbrandplatz
  • Beratung über mögliche Alternativen zu dem Abbrandplatz
  • Erstellen eines konkreten Angebotes
  • Einholen der Erlaubnis des Grundeigentümers
  • Einholen bzw. Erstellen eines Lageplanes für den Abbrandort
  • Erstellen eines Sicherheitskonzeptes für die Behörden
  • Anmeldung des Feuerwerks bei den zuständigen Behörden
  • Regelung etwaiger Auflagen
  • Vorbereitung und ggf. Umbau der Effekte für elektrische Zündungen
  • Anlieferung des Materials an den Abbrandort
  • Absperrungen des Sicherheitsbereiches und Aufbau des Feuerwerks
  • schriftliche Protokollierung des Aufbaus und des Abbrandes
  • Abbrennen des Feuerwerkes (in der Regel elektrische Zündungen)
  • Reinigen des Abbrandplatzes (besenrein)
  • Entsorgung der Abbrandreste

 

 

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